Tipps und Termine

Wohin am Wochenende?

Die Kunst der Woche in Aachen, Bregrenz, Halle, Hamburg, Hildesheim, Monaco, Wilhelmshaven, Luckenwalde, London und Oldenburg


Coronabedingt können bestimmte Ticket-, Hygiene- und Abstandsregelungen gelten. Vor dem Ausstellungsbesuch empfiehlt sich deshalb ein Blick auf die jeweilige Institutions-Website.


Albrecht Dürer in Aachen

Auf eine Reise in die Zeit vor 500 Jahren begibt sich das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen. Die Ausstellung "Dürer war hier – Eine Reise wird Legende" beschreibt den etwa einjährigen Aufenthalt des Malers Albrecht Dürer von 1520-21 im Rheinland und vor allem in den damaligen Niederlanden. Sein Reisetagebuch sowie die in der Zeit entstandenen Bilder werden in 190 Exponaten vorgestellt. "Sichtbar wird, wie Dürer lebt, wen Dürer trifft, was Dürer begeistert", verspricht das Museum.

Zu sehen sind etwa 90 seiner Arbeiten. Weitere 90 Werke von Zeitgenossen und Nachfolgern runden das Bild ab. Dürer (1471-1528) war schon zu Lebzeiten sehr bekannt. Er bereiste Antwerpen, Brüssel, Mechelen, Gent und die Provinz Zeeland. Der Künstler aus Nürnberg suchte Abnehmer für seine Bilder und sah sich als Tourist in der fremden Gegend um. Er traf die Mächtigen und die Kollegen. Die Ausstellung stellt auch Arbeiten etwa von Quinten Massys, Joos van Cleve, Jan Gossart, Bernard van Orley oder Hans Holbein vor.

Zu den zahlreichen Leihgebern gehören das Londoner British Museum, das Amsterdamer Rijksmuseum und der Louvre in Paris. Die Schau ist eine Kooperation mit der National Gallery in London, wo sie im Anschluss zu sehen sein soll. (dpa)

"Dürer war hier – Eine Reise wird Legende", Suermondt-Ludwig-Museum ,18. Juli bis 24. Oktober

Albrecht Dürer, Bildnis des Bernhard von Reesen,Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden, 1521
Foto: © bpk | Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Albrecht Dürer, Bildnis des Bernhard von Reesen,Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden, 1521


Anri Sala in Bregenz

Ein Plattenspieler schwebt in einer verlassenen Raumkapsel. Eine Gartenschnecke kriecht langsam über einen Bratschenbogen. In den Ausstellungen von Anri Sala ist immer Musik drin. Jetzt bietet das von Peter Zumthor erbaute Kunsthaus Bregenz den Resonanzkörper für neue filmische Arbeiten des Künstlers, der stets eine auratische Verbindung von Klang, Bild und Architektur schafft.

Anri Sala, Kunsthaus Bregenz , bis 10. Oktober

Anri Sala "If and Only if" (Film Still), 2018
Foto: © Anri Sala, Bildrecht, Wien 2021, Courtesy Marian Goodman und Galerie Chantal Crousel

Anri Sala "If and Only if" (Film Still), 2018, zu sehen im Kunsthaus Bregenz 


Endlich wieder Kunst im Schloss Derneburg

Nach monatelanger Schließung öffnet Schloss Derneburg im Landkreis Hildesheim an diesem Freitag wieder für Besucherinnen und Besucher. Die Hall Art Foundation präsentiert insgesamt sieben hochkarätige Ausstellungen, darunter drei Neueröffnungen. Die Burganlage hat ihre Ursprünge im 13. Jahrhundert und war lange ein Kloster. Der britisch-amerikanische Kunstsammler Andrew Hall kaufte das Schloss im Jahr 2006 dem Maler Georg Baselitz samt dessen Kunstsammlung ab und restaurierte es aufwendig.

Die Gäste können freitags, samstags und sonntags ohne Führung die Ausstellungen erkunden. Die Tickets sind allerdings begrenzt und müssen vorab online erworben werden.

Zu den drei neuen Ausstellungen zählen monumentale Blumengemälde des spanischen Künstlers Jorge Galindo. Eine Werkgruppe entstand dem Museum zufolge in Zusammenarbeit mit Star-Regisseur und Oscar-Preisträger Pedro Almodóvar. Im Kreuzgang ist die Gruppenausstellung "The Passion" zu sehen mit Arbeiten von mehr als 30 zeitgenössischen Künstlern, die sich mit christlicher Bildsprache auseinandersetzen. Zudem wird die Serie "Priests" des US-Künstlers Sante D'Orazio gezeigt.

Weiter laufen die Einzelausstellungen von Katharina Grosse, Karl Horst Hödicke sowie Johannes Kahrs. Grosse präsentiert in Derneburg farbintensive, geschichtete Gemälde in Großformaten aus den Jahren 2014 bis heute. Hödicke zeigt Stadtansichten von Berlin, der 1965 in Bremen geborene Kahrs irritierende Körperstudien. Zudem sind Skulpturen des englischen Bildhauers Antony Gormley zu sehen. (dpa)

Neue Ausstellungen im Schloss Derneburg :"Jorge Galindo: Flower Paintings and works made in collaboration with Pedro Almodóvar", "The Passion", "Sante D’Orazio: Priests", mit unterschiedlichen Enddaten

"The Passion" Ausstellung im Schloss Derneburg Museum
Foto: Heinrich Hecht © Hall Art Foundation

"The Passion" Ausstellung im Schloss Derneburg Museum


Jahressausstellung der Burg-Studierenden in Halle

Werke, Projekte, Videos, Livestreams: Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle startet am Samstag ihre zweitägige Jahresausstellung. Die Schau gibt im Internet und an verschiedenen Orten in der Stadt einen Einblick in die Arbeit der Studenten und Studentinnen der Fachbereiche Kunst und Design, die pandemiebedingt ein außergewöhnliches Studienjahr hinter sich haben. Im Internet sind Werke und Projektskizzen zu sehen, zudem gibt es Kunst-Präsentationen in der Stadt, etwa Schaufensterausstellungen. Die Türen und Tore an den einzelnen Campusstandorten der Burg Giebichenstein können wegen der Corona-Pandemie nicht öffnen.

Parallel zur Jahresausstellung wird die Ausstellung "Sunrise. Diplome der Kunst" eröffnet, die im Volkspark Halle und in der Galerie f2 besucht werden kann. Gezeigt werden mehr als 50 Arbeiten von Absolventen und Absolventinnen des Fachbereichs Kunst. Ein Ausstellungsbesuch ist von Freitag bis Sonntag bei freiem Eintritt möglich, Anmeldungen sind nicht erforderlich. "Sunrise. Diplome der Kunst" ist bis 1. August zu sehen.

Abschlussausstellung der Burg Giebichenstein, Halle, 17. und 18. Juli

"Sunrise. Diplome der Kunst", Galerie f2 und Volkspark, Halle, bis 1. August

Burg-Jahresausstellung in Halle 2020
Foto: Michael Klehm

Burg-Jahresausstellung in Halle 2020


F.C. Gundlach in Hamburg

Er gilt als Inbegriff des hanseatischen Stils und Grandseigneur der deutschen Modefotografie: F.C. Gundlach. Zum 95. Geburtstag des Gründers des Hauses der Photographie zeigt seine Stiftung vom 18. Juli bis zum 17. Oktober die Ausstellung "F.C. Gundlach at Work" in der Elbschloss Residenz Hamburg. 

Gundlach startete seine Karriere zu einer Zeit, als der Ablauf eines Shootings noch nicht von großen Produktionsfirmen organisiert wurde. Es galt: Selbst ist der Fotograf und oftmals alles in einer Person - Locationscout, Ausleuchter, Friseur, Stylist und Assistent. Seine Auftraggeber waren neben dem eleganten Magazin "Film und Frau" auflagenstarke Zeitschriften wie "Stern", "Quick" und "Brigitte". Lange vor dem Massentourismus und Pauschalreisen besuchte er die Pyramiden Ägyptens, die Tempelanlagen von Angkor Wat, Downtown New York oder Oscar Niemeyers Stadt Brasilia.

F.C. Gundlach (eigentlich Franz Christian) wurde 1926 im hessischen Heinebach geboren. Nach dem Schulabschluss lernte er das Handwerk auf einer privaten Fotografieschule in Kassel. Seine Bilder der Anfangszeit waren bestimmt von der Atmosphäre der Metropole Paris, später wandte er sich vom Schwarzweiß-Realismus ab und wurde zum Star der westdeutschen Modefotografie. In den 1960er-Jahren wurde Gundlach Unternehmer, später Sammler, Kurator und Gründer des Hauses der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen.(dpa)

"F.C. Gundlach at Work", Elbschloss Residenz Hamburg ,18. Juli bis 17. Oktober

Der Fotograf F.C. Gundlach in seiner Wohnung in Hamburg
Foto: picture alliance / dpa

Der Fotograf F.C. Gundlach in seiner Wohnung in Hamburg


Künstlerische Doppelzimmer in Kassel

Wer 2012 da war, hat den Ort nie wieder vergessen: Bei der Documenta 13 verwandelte der US-Künstler Theaster Gates das erhaben verfallene Hugenottenhaus in Kassel zu einem Wohn- und Performance-Nest, in dem bei jedem Besuch etwas Neues passierte. In den verwinkelten Räumen wurde gekocht, gesungen und vorgelesen, im Hinterhof führte Tino Sehgal seine Tanzstücke im Dunkeln auf und an der Fassade prangte eine Arbeit von Lawrence Weiner. 

Der Weiner-Schriftzug "Die Mitte von" ist immer noch da. Aber seit dem Abzug der Kunstmeute im September 2012 stand das ehemalige Bürgerwohnhaus und Hotel von 1826 wieder leer – wie schon über 30 Jahre vorher. Seit 2019 gibt es wieder künstlerisches Leben in dem denkmalgeschützten Gemäuer in der Kasseler Friedrichstraße. Das Künstlerpaar Lutz und Silvia Freyer haben zusammen mit dem Unternehmer Udo Wendland und ihrem Team einen permanenten Kunstort geschaffen. Am 16. Juli öffnet die Ausstellung "Doppelzimmer", bei der die Zimmer des Hauses von künstlerischen Paaren bespielt werden, die mit den Räumen und miteinander in einen Dialog treten sollen. Während des Ausstellungszeitraums soll es außerdem Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Film geben. Auch die Café-Bar Perle ist geöffnet, in der kürzlich die Überreste von Original-Malereien von Documenta-Gründer Arnold Bode gefunden wurden

"Doppelzimmer", Hugenottenhaus, Kassel, bis 26. September

Kunst im Kasseler Hugenottenhaus
Foto: Pascal Heußner

Kunst im Kasseler Hugenottenhaus


Sophie Taeuber-Arp in London 

Rückblickend ist es atemberaubend, wie spielend Sophie Taeuber-Arp, 1889 in Davos geboren, die Grenze zwischen Kunsthandwerk und freiem künstlerischem Ausdruck überwand. Am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen ihre für den Gebrauch bestimmten kleinen Taschen aus Glasperlen, am Ende – vor ihrem tragischen Unfalltod 1943 durch eine Kohlenmonoxidvergiftung – findet sie in großformatigen Gemälden in Paris zu einem kühnen, freien, malerischen Abstraktionsgrad. Und doch sind alle Werke deutlich erkennbar aus einer Hand, aus einer Bildwelt, mit demselben Gespür für Spannung, Reduktion und Eleganz.

Die Ausstellung in der Tate Modern in London, die zuvor im Kunstmuseum Basel zu sehen war und danach ins MoMA nach New York weiterziehen soll, ist ein Ritt durch alle Disziplinen, sie macht die Entwicklung des Werks von Sophie Taeuber-Arp von ihren Anfängen im Kunstgewerbe mit Marionetten über die architekturbezogenen Projekte in Straßburg bis hin zu den abstrakten Gemälden der Pariser Zeit nacherlebbar.

"Sophie Täuber-Arp", Tate Modern, London, bis 17. Oktober

Nicolai Aluf "Sophie Taeuber with her Dada head", 1920
Foto: Stiftung Arp e.V., Berlin

Nicolai Aluf "Sophie Taeuber with her Dada head", 1920


Performance-Oper "Sun & Sea" in Luckenwalde

Filmemacherin Rugilė Barzdžiukaitė, Schriftstellerin Vaiva Grainytė und Komponistin und Performancekünstlerin Lina Lapelyte haben mit "Sun and Sea (Marina)" etwas geschaffen, was sie "Performance-Oper" nennen. Dank einer erfolgreichen Crowdfounding-Kampagne vom Kunstzentrum E-Werk Luckenwalde wird am 17. und 18. Juli im Luckenwalder Bauhaus Stadtbad die erste CO2-neutrale Präsentation des Stücks aufgeführt werden. 

"Ein verlassenes Schwimmbad war eine der Ortsvisionen für 'Sun & Sea', als wir planten, es 2019 in Venedig zu zeigen", schreiben die Künstlerinnen in einem Statement. "Wir freuen uns sehr, diese Vision zu erfüllen nun zum ersten Mal im Luckenwalder Bauhaus Stadtbad zu verwirklichen. Dieser historische Ort hebt nicht nur die Ortsbezogenheit der Oper hervor, sondern bereichert sie auch mit neuen Bedeutungen und Sinneseindrücken."

Die Besucher schauten im litauischen Pavillon von einer Empore auf die Szenerie, als schwebten sie in einer Drohne. Unten ist ein kompletter Strand aufgeschüttet worden, darauf Leute, wie man sie in jedem Strandurlaub trifft: Das ältere Paar, das sich gegenseitig den Rücken eincremt, die spielenden Kinder, die junge Clique, die arrogante Schöne, Zwillinge mit langen Zöpfen im Teenageralter. Nur dass diese Strandbesucher Arien singen. 

Zur Komik der absurden Szenerie passen die ironischen Texte: die Arie vom Vulkanausbruch, der einem den Urlaub versaut, das Lied vom Great Barrier Riff und den eigenen vielen Flugreisen, auf die man so stolz ist, die gesungenen Bekenntnisse der konsumistischen Spießbürger.  "Ich weinte so sehr, als ich erfuhr, dass es die Korallen nicht mehr geben wird", trägt ein Mädchen vor. "Zeitgenössische Krisen entfalten sich leicht, sanft - wie ein Pop-Song am allerletzten Tag auf der Erde", hieß es in der offiziellen Beschreibung zum Beitrag.

Das E-Werk wurde 1913 als Kohlekraftwerk gebaut. Es wird seit 2019 durch das vom Künstler Pablo Wendel gegründete Kollektiv Performance Electrics als Ausstellungs- und Atelierort genutzt. Das Hallenbad, in dem die Performance-Oper stattfinden soll, ist ein von Hans Hertlein entworfener kubischer Eisenbetonbau und wurde 1928 eröffnet.

"Sun & Sea", Bauhaus Stadtbad Luckenwalde, Samstag, 17. Juli, 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 18. Juli, 12 bis 17 Uhr

Blick auf die Performance "Sun & Sea (Marina)" der litauischen Künstlerinnen Rugile Barzdziukaite, Vaiva Grainyte und Lina Lapelyte. Die Strandoper ist auf der Art Biennale Venedig 2019 zu sehen
Foto: dpa

Blick auf die Strandoper "Sun & Sea (Marina)" der litauischen Künstlerinnen Rugile Barzdziukaite, Vaiva Grainyte und Lina Lapelyte auf der Venedig-Biennale


Giacometti in Monaco

Mehr als 230 Exponate, darunter viele, die noch nie gezeigt wurden und vor allem Werke, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind: Monaco hat sich mit der Retrospektive über Alberto Giacometti (1901-1966) eine der bedeutendsten Ausstellungen des Schweizer Künstlers in das Kultur- und Kunstzentrum Grimaldi Forum geholt. Die Exponate sind Leihgaben der Fondation Giacometti, die mit rund 10.000 Werken die größte Sammlung besitzt.

Die Ausstellung mit dem Titel "Le réel merveilleux" (etwa: Das wahre Wunder) sei eine der bedeutendsten der letzten Jahre, so Emilie Bouvard, Kuratorin und wissenschaftliche Leiterin der Sammlung der Stiftung Giacometti. Auf 2500 Quadratmetern wird in Monaco die ganze schöpferische Entwicklung des Künstlers gezeigt, angefangen von seinen Aquarellen als 14-Jähriger - Landschaftsbilder von seiner Schweizer Heimat Stampa - bis hin zu seinen Ölgemälden aus den Jahren 1964/1965. Unter ihnen auch das Sitzporträt seiner Geliebten Caroline. 

Mehr als 15 Malereien, die vor seinem Tod am 11. Januar 1966 entstanden sind und nun in einem Raum vereint, gehören zu den Highlights. Gleiches gilt für die Serie der "Fayum-Porträts", dunkle Abbildungen von Frauen- und Männerköpfen, für die sich Giacometti von den Mumienporträts hat inspirieren lassen.

Rund die Hälfte der bis zum 29. August ausgestellten Werke sind Ölgemälde und Papierarbeiten. Denn wie die Kulturleiterin des Grimaldi Forums, Catherine Alestchenkoff, erklärte, habe der Künstler, der vor allem für seine filigranen Skulpturen bekannt ist, ebenso viel gemalt wie gebildhauert. (dpa)

Alberto Giacometti, "Le réel merveilleux", Kultur- und Kunstzentrum Grimaldi Forum , bis 29. August

Blick in die Retrospektive des Bildhauers und Malers Alberto Giacometti im Grimaldi-Forum
Foto: Sabine Glaubitz/dpa

Blick in die Retrospektive des Bildhauers und Malers Alberto Giacometti im Grimaldi-Forum


Artmonte-Carlo in Monaco

Einen sanften Wiedereinstieg nach über einem Jahr Messeabstinenz bietet im Juli die Artmonte-Carlo. Bei der fünften Ausgabe des Ablegers der Artgenève versammeln sich in diesem Jahr überschaubare 25 Galerien im Grimaldi Forum an der französischen Riviera – halb so viele wie sonst, aber die wichtigen Namen wie Gagosian, Hauser & Wirth, Sprüth Magers, Almine Rech oder Perrotin sind dabei. Dazu gibt es eine große Außenarbeit von Otto Piene, eine musikalische Intervention von Saâdane Afif und hoffentlich auch wieder unsere Lieblingssektion: Kunst auf privater Yacht.

Artmonte-Carlo, Grimaldi Forum, Monaco, 15. bis 17. Juli


Italien-Sehnsucht in Oldenburg

Unter dem Titel "Licht des Südens – Künstler sehen Italien" präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg erstmalig 100 Italien-Darstellungen, darunter viele Skizzen und Darstellungen der römischen Campagna. Zu sehen sind im Oldenburger Schloss von diesem Samstag bis 24. Oktober unter anderem Werke von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dem Oldenburger Hofmaler Ludwig Philipp Strack und Ernst Wilhelm Dietrich Willers.

"Die ausgestellten Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen treten in einen Dialog mit ausgewählten historischen Fotografien, die bislang noch nie gezeigt wurden", kündigte das Museum an. "Durch die Linse der Fotografen sehen die Besucherinnen und Besucher ein erstaunlich lebendiges Bild der italienischen Landschaften und Menschen im ausgehenden 19. Jahrhundert." Die Ausstellung wird ergänzt durch Leihgaben aus Privatbesitz.

"Licht des Südens - Künstler sehen Italien", Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg, bis 24. Oktober