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Ausstellung in Berlin

Wo Liebe illegal ist

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Mit seinem Projekt "Where Love is Illegal" erzählt der Fotograf Robin Hammond von Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität  unter Diskriminierung und Gewalt leiden

"Ich wollte den Menschen eine Chance geben, ihre Geschichte auf ihre eigene Art zu erzählen und sich so zu zeigen, wie sie wollen", schreibt der neuseeländische Fotograf und Menschenrechtsaktivist Robin Hammond 2015 in einem Blog der "New York Times". Hammond hatte über viele Jahre Menschenrechtsverletzungen in Afrika dokumentiert und war dabei auf eine zunehmende Intoleranz gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transgendern oder Intersexuellen gestoßen (die englische Abkürzung LGBTI steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Intersex).

Später reiste er durch Malaysia, Russland und den Libanon und sammelte weitere Porträts und Geschichten von Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität unter Diskriminierung, Gewalt und Verfolgung leiden mussten. Mit einem Stipendium von Getty Images und der Hilfe zahlreicher Unterstützer startete er die Plattform "Where Love is Illegal", um Betroffenen eine Stimme zu geben und LGBTI-Gemeinschaften weltweit zu unterstützen. Seine Porträts waren bereits in zahlreichen Ausstellungen weltweit zu sehen und werden im Juni in Berlin gezeigt.

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