Auszeichnung

Käthe-Kollwitz-Preis an US-Künstlerin Adrian Piper

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Die Berliner Akademie der Künste zeichnet die Amerikanerin Adrian Piper mit dem Käthe-Kollwitz-Preis 2018 aus

Die Künstlerin und Philosophin habe seit Mitte der 1960er Jahre die US-Konzeptkunst entscheidend mitgeprägt, teilte die Akademie am Dienstag mit. Die 1948 geborene Piper erreiche mit ihren Arbeiten auch ein der Konzeptkunst weniger zugeneigtes Publikum, hieß es in der Begründung der Jury.

Piper lebt seit 2005 in Berlin. Ihr Werk umfasst Papierarbeiten, Videos, Multimediainstallationen, Gemälde, Soundarbeiten und Graffiti. Es wird unter anderem im Museum of Modern Art und im Metropolitan Museum of Art in New York, im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, im Centre Pompidou in Paris und in der Generali Foundation in Wien gezeigt.

Als Philosophin wurde Piper an der Universität Harvard mit einer Arbeit über ihren Doktorvater John Rawls promoviert. Studien zu Immanuel Kant führten sie an die Universität Heidelberg. Piper lehrte an US-amerikanischen Universitäten. Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Herbst 2018 in Berlin verliehen. Anlässlich der Preisvergabe zeigt die Akademie der Künste auch eine Ausstellung am Pariser Platz.

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