Auszeichnung

Erstplatzierte des VR Kunstpreises stehen fest

Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des VR Kunstpreises stehen fest. Der Künstler Mohsen Hazrati belegt den ersten Platz

In seiner Arbeit "Fãl Project [none-AI]" verbindet er moderne Technologien wie etwa Augmented Reality und das KI-Tool Chat-GPT mit Mythen der persischen Geschichte. In seiner Arbeit gibt er einen futuristischen Ausblick auf eine Welt zwischen Utopie und Dystopie. Als Erstplatzierter erhielt er ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Zweitplatzierte ist die Künstlerin Rebecca Merlic mit ihrer Installation "Glitchbodies". Mittels Videospiel lädt sie das Publikum zur Immersion in eine Welt ein, die von 3D-gescannten Avataren ohne binäres Geschlecht bevölkert wird. Sie zeigt eine Vision einer diversen Gesellschaft, gänzlich frei von normativen Zwängen.

Den dritten Platz belegte Anan Fries, they/them mit der Installation "[Posthuman Wombs]" abseits von normativen Geschlechterrollen Einblicke in gesellschaftlich relevante Themen wie Care-Arbeit, Schwangerschaft und Körperlichkeit bietet.

Als erster Preis im Bereich der bildenden Kunst für Virtual Reality, wurde der VR Kunstpreis dieses Jahr das zweite Mal vergeben. Im Haus am Lützowplatz bekommen die fünf nominierten Künstlerinnen und Künstler Marlene Bart, Anan Fries, Mohsen Hazrati, Rebecca Merlic und Lauren Moffatt die Möglichkeit, ihre Arbeiten auszustellen. Die drei Platzierten erhalten neben der Auszeichnungen zudem Preisgelder im Gesamtwert von 12.000 Euro.