Nach Schließung des Museums in Österreich

Sammlung Würth erwirbt Arbeiten aus der Sammlung Essl

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Die Sammlung Würth erwirbt einige Werke aus einer der weltweit größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst

Die Arbeiten aus der Sammlung Essl befinden sich derzeit in Obhut der Albertina in Wien. Dies teilte die Adolf Würth GmbH & Co. KG am Mittwoch in Küzelsau mit. Das Konvolut setze sich aus bedeutenden Arbeiten von Künstlern wie Karel Appel, Georg Baselitz, Stefan Balkenhol, Tony Cragg, Asger Jorn, Alex Katz, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Maria Lassnig, Arnulf Rainer oder David Salle zusammen und ergänze die bereits bestehenden Schwerpunkte innerhalb der Sammlung Würth.

Die Sammlung Würth umfasst mittlerweile mehr als 17.500 Kunstwerke. Die Akzente der Sammlung liegen auf Skulpturen, Malerei und Grafiken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein besonderer Sammlungskomplex widmet sich der Kunst des Spätmittelalters im Südwesten und am Oberrhein.

Nach der Schließung des Essl-Museums in Österreich wurde bekannt, dass 6000 Werke der Sammlung Essl als Dauerleihgabe an die Albertina in Wien gehen sollen. Das Essl-Museum in Klosterneuburg bei Wien hatte im Sommer 2016 nach dem Scheitern einer staatlichen Finanzierung geschlossen. Die Zukunft des Museumsbestands war seit 2014 ungewiss. Essls Unternehmen, die Baumarktkette baumax, war wegen schlechter Geschäfte auf dem Balkan in finanzielle Schieflage geraten.

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