David Hockney in der Juli-Ausgabe von Monopol

"Ich kann keine Tiefgründigkeit bei Richter erkennen"

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David Hockney empfindet die Kunst seines Kollegen Gerhard Richter als oberflächlich

Im großen Interview in der Juli-Ausgabe von Monopol sagt der britische Maler über den erfolgreichsten deutschen Künstler: "Ich kann einfach keine Tiefgründigkeit erkennen. Er macht immer das nächste Tschanktschank mit der Rakel, das ist schon okay, aber ich sehe nicht, was da groß dran sein soll." Viel besser gefällt dem amerikanischen Künstler, der am 9. Juli 78 Jahre alt wird, die Kunst von Sigmar Polke, Anselm Kiefer oder Matthias Weischer.

Hockney spricht in dem Interview ausführlich über sein Verhältnis zu Technik und Wissenschaft. Seinen eigenen Forschungen zufolge haben bereits die Maler der Renaissance optische Hilfsmittel benutzt. Die technische Entwicklung wird auch die Bildproduktion weiter voranbringen, so der Künstler: "In der Zukunft werden uns multiple Kameras neue, aufregende Bilder geben. Schon heute hätte ich bestimmte Bilder nicht ohne technische Hilfsmittel, ohne Computer erzeugen können."

Außerdem in der Juli-Ausgabe von Monopol: der große Burnout. Während der Kunstmarkt das Tempo immer weiter anzieht, werden Künstler zu den Prototypen des Arbeitsmenschen von heute: flexibel, kreativ, pausenlos verfügbar. Ein Essay über den Kunstzirkus und wie man aus ihm aussteigt. Dazu: Porträts der Künstler Agnes Martin und Greer Lankton, eine Künstlerstrecke von Doug Aitken und ein Städtespezial über die Kunststadt München.

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