New York

Whitney Museum erhält 400 Werke von Roy Lichtenstein

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Das Whitney Museum in New York erhält mehr als 400 Werke des Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein

Die Stiftung des 1997 verstorbenen Malers hatte sich mit dem Museum bereits auf die Schenkung geeinigt, hieß es in einer Mitteilung. Damit wird das im Stadtteil Manhattan gelegene Whitney Museum, das sich dem Künstler bereits in dutzenden Ausstellungen widmete, die größte Sammlung an Lichtenstein-Arbeiten weltweit besitzen. Teil der Schenkung sind die Skulptur "Head of Girl" (1964) und die frühen Arbeiten "Pilot" (1948) und "Untitled" (1959–60).

Eine halbe Million Lichtenstein-Dokumente sollen zudem an die Archives of American Art des Smithsonian in Washington gehen. Darunter sind Briefe, Fotos und persönliche Aufzeichnungen Lichtensteins.

Der aus Manhattan stammende Lichtenstein gilt neben Andy Warhol als wichtigster Vertreter der Pop-Art und als einer der bedeutendsten US-Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Vorbilder waren europäische Maler wie Paul Klee, Henri Matisse, Paul Cézanne und Pablo Picasso, deren Werke er teils als Vorlage nutzte. Besonders berühmt wurden seine Comic-Bilder von blonden Frauen, die beispielsweise weinen oder telefonieren, und häufig in Sprechblasen etwas sagen.

Die Roy Lichtenstein Foundation soll nach der Schenkung schließen. Die Weitergabe an Museen sei Teil der Mission, die Arbeit des Künstlers breit zu streuen und öffentlich verfügbar zu machen, sagte Präsidentin Dorothy Lichtenstein der "New York Times".

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