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4 Kunstdokus, die man im Juli nicht verpassen sollte

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Unsere Doku-Highlights für den Juli: Mit Juergen Teller, Bernard Buffet, Olivia Bee und dem Neubau der Mannheimer Kunsthalle

 

1.) "Kunst für alle – Die neue Mannheimer Kunsthalle"

Diese Doku ist eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte der Mannheimer Kunsthalle. Seit 1907 haben Mannheimer Bürger Kunstwerke gestiftet und in einem Ausstellungshaus präsentiert. Die Stadtoberen wollten so etwas gegen den Ruf Mannheims als reine Arbeiterstadt tun. Mit der Maßgabe "Kunst für alle" sollte hier jeder Zugang zu Kunst bekommen. Im Neubau, der im Juni 2018 eingeweiht wurde, wird das Motto nun als "Kunsthalle für alle" fortgeschrieben.

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2.) "Bernard Buffet – Der wilde Maler":

Während seiner Künstlerkarriere erlebte Bernard Buffet einen Sturz, wie es ihn in der Kunstwelt wohl nur selten gibt: vom gefeierten Genie zum "nationalen Peinlichkeit". Seine Werke wurden aber dennoch weltweit verkauft. Er war ein Meister der unmittelbar verständlichen und sinnlichen Malerei und wurde deshalb unglaublich populär. Buffet verdiente damit Millionen und stellte seinen Reichtum ganz ungeniert zur Schau. Die spannende Doku geht vor allem der Frage nach, ob der umstrittene Künstler ein verkanntes Genie war oder Kitsch für die Wohnzimmer des Bürgertums produzierte. 

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3.) "A Kid from Somewhere: Olivia Bee"

Porträt einer jungen Fotografin, die man zur Generation der Digital Natives rechnen kann, also einer Altersgruppe, die mit dem Internet und all seinen Spielarten und Möglichkeiten aufwuchs. Die in Portland lebende Künstlerin wurde schon als Teenager auf der Plattform Flickr entdeckt. Die beiden Filmemacher begleiten sie bei ihrer Arbeit, die sich oft nicht von ihrem Privatleben zu trennen scheint.

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4.) "Juergen Teller"

Diese Doku zeigt einen Fotografen, der komplett analog arbeitet und damit große Erfolge feiert. Seine rohen und authentisch wirkenden Bilder sind zwar nicht retuschiert, aber inszeniert. Sie machten Juergen Teller zum stilprägenden Künstler unserer Zeit. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten mit Kate Moss, Courtney Love oder Björk. Der Filmemacher Reiner Holzemer interviewt Weggefährten, Kollegen sowie den Künstler selbst und schafft genau das, wofür Tellers Bilder bekannt sind: ein intimes Porträt.

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