"New York Times"-Bericht

Mäzen Pintschuk soll 150.000 Dollar an Trump-Stiftung bezahlt haben

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Der ukrainische Oligarch und Kunstmäzen Viktor Pintschuk soll laut einem Bericht der "New York Times" der Donald J. Trump Foundation während des US-Wahlkampfs 150.000 Dollar gespendet haben

Die Zahlung sei im September 2015 für eine 20-minütige Ansprache erfolgt, die Trump per Videoschaltung in die Ukraine gehalten habe, so die Zeitung. Das Team von Sonderermittler Robert Mueller, das die mögliche Beeinflussung des Wahlkampfs aus dem Ausland untersucht, gehe der Sache nach.

Trump hat dem Bericht in dieser Woche per Twitter widersprochen: "Nicht der ukrainische Geschäftsmann, sondern der politische Experte Doug Sean hatte mich gebeten, via Skype eine von ihm in der Ukraine organisierte kurze Rede zu halten."

Der Unternehmer Viktor Pintschuk, laut Schätzungen der zweitreichste Ukrainer, wurde in der Stahlindustrie vermögend. 2006 eröffnete er in Kiew mit dem Pinchuk Art Centre das erste Privatmuseum für zeitgenössische Kunst auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetrepublik. Seit 2009 vergibt die Stiftung des Oligarchen den mit 100.000 Dollar dotierten Future Generation Art Prize an internationale Nachwuchskünstler.

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