Nach 116 Tagen

Skulptur Projekte 2017 am Sonntag beendet

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116 Tage nach der Eröffnung sind am Sonntag die Skulptur Projekte 2017 zu Ende gegangen.

Nach einem verregneten Samstag nutzten am letzten Tag bei sonnigem Spätsommerwetter nochmals zahlreiche Besucher die Möglichkeit, in Münster und Marl 35 Kunstwerke im öffentlichen Raum zu besuchen. Die Veranstalter hatten bereits vor dem Abschlusswochenende mit mehr als 600 000 Gästen einen Besucherrekord für die Freiluft-Großausstellung vermeldet.

Größter Publikumsmagnet war der Unterwassersteg von Ayse Erkmen im Kanalhafen der Stadt. Die Besucher konnten auf ihm übers Wasser wandeln. Viele internationale Gäste zog das Projekt des britischen Künstlers Jeremy Deller an. Er hatte die Vereinsmitglieder einer Kleingartenkolonie in Münster zehn Jahre lang Tagebuch führen lassen. Das Ergebnis - 26 dicke Bände mit Fotos und Berichten über den Alltag in der Kolonie - faszinierte besonders viele Besucher aus Asien.

Um die sechste Auflage der alle zehn Jahre stattfindenden Freiluft-Großausstellung war vor dem Abschluss eine Debatte entbrannt. Der künstlerische Leiter Kasper König hatte sowohl den 10-Jahres-Rhythmus als auch Münster als Austragungsort infrage gestellt. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) wollte davon nichts wissen. Bei einer Abschlussfeier am Samstagabend beendete er seine Rede mit "Auf Wiedersehen 2027 in Münster".

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