VBKI-Preis

Shortlist für ersten Berliner Galerien-Preis steht fest

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Die Shortlist für den erstmals vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) ausgelobten und mit 10.000 Euro dotierten VBKI-Preis Berliner Galerien steht fest.

Nominiert sind die Galerien KM, gegründet 2012, Katharina Maria Raab, gegründet 2014, und die Sexauer Galerie, gegründet 2013, deren zur Berlin Art Week geplante Ausstellungen "sich mit geologisch-organischen Analogien, kulturhistorischen Topographien oder diametral entgegengesetzter Kunstbetrachtung befassen", wie es in der Pressemitteilung vom Dienstag heißt.

Bewerben konnten sich Berliner Galerien mit mindestens drei, maximal zehn Jahren Geschäftsbetrieb mit ihrem Ausstellungsvorhaben zur Berliner Art Week 2017 (13.-17. September). Im September wird die Jury die Ausstellungen besuchen und die Preisträger-Galerie auswählen. Die Preisverleihung findet als offizieller Termin des VIP-Programms der Berlin Art Week am 15. September statt.

Bernd Wieczorek, VBKI-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des VBKI-Kulturausschusses, sagte in einem statement: "Die Qualität und kreative Vielfalt der Einreichungen war exzellent, im Ganzen betrachtet belegen sie eindrucksvoll die Vitalität des Kunststandortes Berlin. Es ist uns wirklich nicht leicht gefallen, die drei Kandidaten für die Shortlist auszuwählen – ich bin aber überzeugt, dass die Jury eine gleichermaßen überzeugende wie mutige Wahl getroffen hat."

Neben Wieczorek bestand die Jury aus der Kulturjournalistin Christiane Meixner, der Kuratorin Tina Sauerländer und dem Galeristen Thomas Schulte.

Der VBKI und der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) wollen mit dem VBKI-Preis "Berliner Galerien" das unternehmerische Engagement der Galeristen für den Kunststandort Berlin würdigen. Berliner Galerien richten im Jahr rund 3.000 Ausstellungen auf über 50.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche aus, die bei freiem Eintritt öffentlich zugänglich sind. Dabei lobt der VBKI, dass nicht nur eine Förderung zeitgenössischer Künstler stattfinde, sondern auch ein Beitrag zur Attraktivität der Stadt Berlin und ihrem Kulturangebot geschaffen werde.

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