240 Werke

Reste aus Achenbach-Kunstfundus werden versteigert

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Aus dem Fundus zeitgenössischer Kunst des inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach (63) werden im Sommer die letzten Reste versteigert

Am 18. Juni kommen in Köln Kunstwerke aus der liquidierten Firma Achenbach Art Consulting (AAC) unter den Hammer. Es handele sich um "Restbestände diverser Kunstwerke aus der Provenienz Achenbach", teilte das Auktionshaus Van Ham am Mittwoch mit. Insgesamt 240 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Grafiken werden angeboten. Darunter sind Arbeiten bekannter Künstler wie Georg Baselitz, Joseph Beuys, Sol Lewitt, Thomas Struth, A.R. Penck und Jonathan Meese. Außerdem werde ein Konvolut von rund 50 Bronze-Affen von Jörg Immendorff versteigert.

Bereits im vergangenen Sommer und Herbst waren in mehreren Auktionen mehr als 2400 Kunstwerke aus dem Lager Achenbachs für insgesamt rund 7,5 Millionen Euro versteigert worden. Vor genau einem Jahr, am 16. März 2015, war der einstige Strippenzieher der Kunstszene wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Achenbach sitzt bereits seit Juni 2014 in Untersuchungshaft. Sein Firmengeflecht aus Kunstberatungen und Edelrestaurants ging in die Insolvenz.

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