Schweizer Malerin

Pia Fries mit Gerhard-Altenbourg-Preis ausgezeichnet

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Die Schweizer Künstlerin Pia Fries hat den diesjährigen Gerhard-Altenbourg-Preis für herausragende Lebenswerke zeitgenössischer Künstler erhalten.

Die 1955 geborene Malerin nahm den Preis am Sonntag im Lindenau-Museum Altenburg entgegen, wo zugleich eine Ausstellung mit ihren Kunstwerken eröffnet wurde. Die Ausstellung samt Katalog ist Teil des mit insgesamt 50 000 Euro dotierten Preises. Bis zum 18. Februar 2018 sind in dem Museum neben neuen Arbeiten Werkgruppen aus den zurückliegenden drei Jahrzehnten zu sehen. Der Gerhard-Altenbourg-Preis gilt als bedeutendster Thüringer Kunstpreis.

Das Preiskuratorium, das die Preisträgerin im vergangenen Jahr ausgewählt hatte, würdigte Fries als eine Vertreterin der reinsten Malerei. Die im Schweizer Kanton Luzern geborene Künstlerin war bei ihrem Malerei-Studium an der Kunstakademie Düsseldorf in den 80er-Jahren Meisterschülerin bei Gerhard Richter. Seit 2014 hat sie eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste München inne.

Der nach dem Grafiker Gerhard Altenbourg (1926-1989), der in Altenburg lebte und arbeitete, benannte Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre verliehen.

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