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Eilantrag

Madonna verbietet Versteigerung von Tupacs Trennungsbrief

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Ein New Yorker Gericht hat nach einem Eilantrag der Sängerin Madonna (58) einem Auktionshaus verboten, einen Brief zu versteigern, mit dem sich der Rapper Tupac Shakur 1995 von dem Popstar trennte.

Das Online-Auktionshaus "Gotta Have It! Collectibles" muss 22 persönliche Gegenstände von der Liste der am heutigen Mittwoch geplanten Auktion streichen, darunter eine getragene Unterhose, eine Haarbürste und den Brief des 1996 verstorbenen Musikers Tupac.

Der Brief soll nach Angaben Madonnas von der befreundeten Kunstberaterin Darlene Lutz entwendet worden sein. In den Gerichtsunterlagen heißt es laut Medienberichten, dass Lutz regelmäßig auf Madonnas Anwesen übernachtete. Madonna habe nicht gewusst, dass sie den Besitz nicht mehr besitze und sei geschockt gewesen, dass er zur Auktion angeboten wird. Auch wenn sie berühmt sei, habe sie ein Recht auf Privatsphäre.

Das Auktionshaus kündigte an, gegen die Entscheidung gerichtlich vorzugehen. Der Brief sollte laut Gerichtsunterlagen bei der Versteigerung rund 400.000 Dollar einbringen.

Madonna und Tupac waren zwischen 1993 und 1995 heimlich liiert. In dem Brief schreibt der damals 24-Jährige, der zum Zeitpunkt der Verfassung wegen sexueller Belästigung im Gefängnis saß, wie auf einer Reproduktion auf der US-Nachrichtenseite "TMZ" zu sehen ist und wie mehrere Medien bereits vor einiger Zeit berichteten: "Deine Karriere wäre nicht dadurch gefährdet, dass du mit einem schwarzen Mann gesehen werden wirst, es würde dich noch offener und aufregender erscheinen lassen."Aber für ihn, so Tupac weiter, "würde es bedeuten, eine Menge von den Leuten zu enttäuschen, die mich zu dem gemacht haben, der ich bin."

Bereits 2005 verklagte Madonna Darlene Lutz wegen Vertragsbruch vor dem Supreme Court. Sie soll ein Gemälde verkauft haben und Madonna den Ertrag von 265.000 Dollar geschuldet haben.

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