Schweizer Stiftung

LUMA Foundation erwirbt Archiv von Annie Leibovitz

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Die von der Schweizer Kunstsammlerin Maja Hoffmann gegründete LUMA Foundation hat das Archiv der US-Fotografin Annie Leibovitz erworben

Dies meldet die in Zürich ansässige Stiftung in einer Pressemitteilung. Der Erwerb wurde im Rahmen des "Living Archive Program" möglich, einer Initiative, die Archive von lebenden Künstlern unterschiedlicher Disziplinen wie Fotografie, Design, Literatur, Film oder Tanz für die Öffentlichkeit zugänglich machen will. Untergebracht wird das Programm im Parc des Ateliers in Arles, einem neu eröffneten Kunst-Campus, der gleichzeitig als Sitz des französischen Ablegers von LUMA fungiert.

Mit der Ausstellung "Annie Leibovitz Archive Project #1: The Early Years", die am 27. Mai eröffnet, werden rund 8.000 Fotos aus dem Archiv erstmals zu sehen sein. Gezeigt werden Bilder, die sich auf Leibovitz' Schaffen zwischen 1968 und 1983 konzentrieren. Die Schau soll die erste einer Reihe von Projekten sein, die dem Anfang von Leibovitz' Karriere gewidmet sind.

Annie Leibovitz wurde 1949 im Bundesstaat Connecticut an der US-Ostküste geboren. Sie studierte Kunst in San Francisco und entdeckte dort die Kamera für sich. Heute gilt sie als berühmteste und bestbezahlte Fotografin der Welt, viele ihrer Bilder beispielsweise von US-Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurden zu teuer verkauften Kunstwerken. Zu ihren ikonischsten Bildern gehören Aktfotos von Demi Moore, auf denen die Schauspielerin hochschwanger mit bloßem Bauch zu sehen ist. Oder die Bilder des nackten John Lennon, der sich im Liegen an eine ganz in schwarz gekleidete Yoko Ono klammert.

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