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Von Picasso bis Rauschenberg

Galeristenfamilie Bastian schenkt Kunstsammlungen Chemnitz 200 Werke

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Die Berliner Galeristenfamilie Bastian hat den Kunstsammlungen Chemnitz eine hochkarätige Kollektion internationaler Kunst geschenkt

Die Sammlung umfasst nach Angaben des Museums vom Donnerstag mehr als 200 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Grafiken, Installationen und Fotografien. Darunter sind Arbeiten von Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Joseph Beuys, Cy Twombly, Gerhard Richter und Luc Tuymans sowie eine Fotografie von Wim Wenders. Die Spanne reicht über ein Jahrhundert - bis zu dem 1980 geborenen Briten David R.L. Jones.

"Die Schenkung ist ein großer Glücksfall", sagte Museumschefin Ingrid Mössinger der Deutschen Presse-Agentur. Damit wird der Bestand vor allem im Grafikbereich beträchtlich erweitert. "Wir erhalten eine Reihe von Werken, die an sich unerreichbar wären", sagte sie unter Verweis auf Twombly oder Richter. Auch Künstler, die bisher nicht gesammelt werden konnten, sind nun vertreten, dazu kommen aktuelle Positionen zeitgenössischer und junger Künstler.

Die Verbindung mit dem früheren Beuys-Assistenten Heiner Bastian gründet auf der Zusammenarbeit für die Schau "Picasso et le femmes" 2002. Der Kunstliebhaber habe danach mehrfach geholfen, Leihgaben zu gewinnen, erzählte Mössinger. Mit der Schenkung würdigen Céline und Heiner Bastian und ihr Sohn Aeneas auch deren Arbeit in Chemnitz. Ab dem 12. November wird der Neuzugang dort gezeigt - als "Hommage à Ingrid Mössinger".

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