Kunstsammler und Mäzen

Für Frieder Burda sind Kunstpreise jenseits von Gut und Böse

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Der Baden-Badener Sammler und Kunstmäzen Frieder Burda (80) blickt verständnislos auf den überhitzten Kunstmarkt

"Die derzeitigen Preise sind jenseits von Gut und Böse. Wo soll das enden?" Auf Dauer könne das nicht gut gehen, warnt er. Wer Kunst als Spekulationsobjekt kauft, kann nach seiner Meinung böse erwachen: "Da genügt ein kleines Beben, und die ganzen Spekulationen entpuppen sich als Blase", sagte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Zugleich kündigte er an, sich auf Dauer ganz aus der Arbeit des von ihm gegründeten Museums Frieder Burda in Baden-Baden zurückziehen. Im Laufe des nächsten Jahres will er den Stiftungsvorstand abgeben und seine Sammlung verjüngen. Seit Anfang 2016 bereits trägt Frieder Burdas Stieftochter Patricia Kamp die Verantwortung für die Sammlung Burda (ein Interview mit der Kunsthistorikerin lesen Sie hier).

Frieder Burda gilt als bedeutender Kunstsammler. Sein 2004 eröffnetes Museum ist zum kulturellen Magneten geworden und hat kürzlich den zweimillionsten Besucher gezählt.

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