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Auszeichnung

Duane Michals bekommt Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie

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Der in New York lebende Fotograf Duane Michals bekommt den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Duane Michals war weitgehend Autodidakt und wurde vor allem für seine künstlerischen Fotosequenzen bekannt, die mittels der Einbeziehung von Text, seine Gefühlsregung und Lebensanschauung darlegen. In seinen Serien geht es ihm vor allem um die Inszenierung und Steigerung von Wirklichkeitseindrücken, die über das rein Dokumentarische hinausgehen.

Michals wurde 1932 in McKeesport, Pennsylvania, geboren und studierte zwischen 1949 und 1953 Graphik-Design an der University of Denver, im Anschluss diente er in der US-Army und war unter anderem in Deutschland stationiert. Nach seinem Wehrdienst begann er 1956 ein Studium an der Parsons School of Design. Die ersten Fotografien entstanden 1958 auf einer Reise nach Russland.

1966 nahm Michals zusammen mit Bruce Davidson, Lee Friedlander, Danny Lyon und Garry Winogrand an der Ausstellung "Towards a Social Landscape" im George Eastman House in Rochester, teil, dem weltältesten Museum für Fotografie. 1970 widmete ihm das New Yorker Museum of Modern Art eine Einzelausstellung mit dem Titel "Stories by Duane Michals".

Der seit 1959 jährlich von der DGPh vergebene Kulturpreis zeichnet bedeutende fotografische Leistungen, insbesondere auf künstlerischem, humanitärem, sozialem, technischem, pädagogischem oder wissenschaftlichem Gebiet aus. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln statt.

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