Kunstaktion

Documenta-Reiter auf dem Weg nach Kassel

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Kaum hat die Documenta 14 in Athen begonnen, ist das erste Kunstwerk auch schon unterwegs nach Kassel

Kaum hat die Documenta 14 in Athen begonnen, ist das erste Kunstwerk auch schon unterwegs nach Kassel: Im Rahmen der Performance "The Transit of Hermes" haben sich am Fuße der Akropolis am Sonntag vier Langstreckenreiter mit ihren Pferden auf den Weg gen Nordwesten gemacht. Als "mobiles, partizipatorisches, menschlich-pferdeartiges, 100 Tage andauerndes Ensemble" werden sie von Athen eine Strecke von 3000 Kilometern bis nach Kassel reiten.

Die Idee stammt von dem schottischen Konzept-Künstler Ross Birrell. Die Route führt durch Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich nach Deutschland. Ankommen sollen die Reiter am 9. Juli 2017, etwa einen Monat nach der Eröffnung der Documenta 14 in Kassel.

Vier erfahrene Langstreckenreiter sind mit ihren Pferden im Namen der Kunst unterwegs: Der Berliner David Wewetzer, der Schweizer Peter van der Gugten, der Ungar Zsolt Szabo und Tina Boche aus Bayern. Sie nutzen vier verschiedene Pferderassen: Criollo, Haflinger, Kabardiner und Karabagh. Begleiten wird sie laut Projektbeschreibung ein Pferd der griechischen Pferderasse Arravani namens Hermes, benannt nach dem Götterboten aus der griechischen Mythologie.

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