Anika Meier

Anika Meier über Handyfotografie

Handybilder sind besser

11/30/2015 - 11:37

Gefundene Objekte, Banalitäten und beiläufige Knipserei gibt es schon länger als Handyfaufnahmen. Dass die mobile Fotografie diese Traditionen nicht vergessen hat, zeigen Ausstellungen am Niederrhein und in London

Was haben das Museum Goch in einer nordrhein-westfälischen Kleinstadt bei Düsseldorf und die Tate Modern in London gemeinsam? Beide haben sie gerade Handyfotografie ausgestellt, ohne sich mit Selfies, Foodies, cat content oder Ai Weiwei aufzuhalten. Wirft man einen Blick zurück ins Ausstellungsjahr 2015, sticht ins Auge, dass Künstler und Kulturinstitutionen sich mit der Veränderung des Gebrauchs und der Funktion von Bildern beschäftigt haben. Mit der Fotografie als Massenphänomen. Mit Bildern als Kommunikationsmitteln. Und mit dem Smartphonebesitzer als Knipser.

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Kenny Schachter

Kenny Schachter on the auctions in New York

The sky is falling on the art market, or is it?

11/26/2015 - 18:15

In last week’s New York auctions of Impressionist and Contemporary art, $2.3bn was transacted in two weeks and though less than the last spate in May ($2.7bn, a record high), nevertheless it was above the $2.1bn presale estimate. Any diminution in value this season compared with May is more indicative of the material coupled with inflated expectations than the overall market. Christie’s continues to beat Sotheby’s in contemporary except that it has gotten a little too cocky (greedy) this time around, so the margin is shrinking—or the perception of the gap—though not as precipitously as Sotheby’s stock price, and Phillips remains misguided. There you have it in a nutshell.

Post-sales, the press chimed in like Chicken Little that the sky was falling as the numbers came up short but I can remember when a $170m Amedeo Modigliani nude and $70.5m Cy Twombly scribble would be cause for celebration (both respective highs). Not to mention countless additional records dropping like flies in a Hirst vitrine. We are in a mature, healthy and broad market in rather rude health, thank you very much. Here’s how it panned out.

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Kenny Schachter

Kenny Schachter

The Dirty Details Behind the Big New York Auctions

11/26/2015 - 17:47

I covered the fall New York art auctions—focusing more than usual on the art itself for a change—for another art publication, and the editors there knew full well in advance that my writing voice verges on…hysterical, littered with random gossip and innuendo that for the most part is entirely true no matter how cartoonish it may appear at first blush. (The last thing anyone wants to hear from me is my opinion about the actual art: only who's showing, buying and selling. Period.) I'm no Cindy Adams, who signed off her NY Post gossip columns: "Only in New York, kids, only in New York." But the art world is a not a place unto itself, kids, it's a veritable planet.

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Die Monopol-Redaktion

Komiker Colbert macht sich über Zensur lustig

Was ist Kunst, was ist Porno?

11/15/2015 - 10:20

Als "Bloomberg" in dieser Woche über den Rekordverkauf von Modiglianis "Nu couché" berichtete, verpixelte der TV-Sender die Aktdarstellung. US-Komiker Stephen Colbert hat die bigotten amerikanischen Nachrichtenkanäle jetzt in seiner Late Night Show auf CBS aufs Korn genommen – und ein bestechendes Zeichenexperiment unternommen

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Die Monopol-Redaktion

Soziale Medien

Wie die Kunstwelt auf den Pariser Terror reagiert

11/14/2015 - 17:12

Nach den Anschlägen von Paris zeigen Museen, Künstler, Galeristen und Kuratoren in den sozialen Netzwerken Bestürzung und Solidarität. Eine Auswahl der Reaktionen auf Instagram

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Weigh up your chances

11/06/2015 - 15:31

Nacktperformance in London

Poppy auf dem Dach

11/04/2015 - 12:05

Stundenlang sitzt eine Künstlerin in London nackt auf einem Dach - mit besten feministischen Anliegen. Die britischen Medien sorgen sich dann aber wegen der herbstlichen Kühle nur um ihre Gesundheit. Bringen unbekleidete Performances in der Öffentlichkeit mehr als eine kurze Befriedigung von Sensationslust?

Nackt im Wald, nackt vor der Kunstmesse, nackt im Museum: Exhibitionistische Kunstperformances von Frauen sind beliebt und bilden mittlerweile ein eigenes Genre. Egal, was jeweils die künstlerische Aussage ist, man kommt damit in die Zeitungen. Denn das Unbekleidetsein in der Öffentlichkeit ist allein schon eine Nachricht. Auch auf Monopol Online wird jede Meldung über eine Nacktperformance deutlich häufiger "gelesen" als jeder andere Text.

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Anika Meier

Museen und soziale Netzwerke

GIF me more!

11/03/2015 - 10:50

Museen kommunizieren in sozialen Netzwerken oft nur ihre eigene Hilflosigkeit. Was ist zu tun?

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Anika Meier

Wem folgen auf der Foto-Sharing-App?

Die 10 besten Künstler-Accounts auf Instagram

10/30/2015 - 14:25

Künstler und Fotografen sind eigentlich kleine Lichter auf Instagram. Doch sie sind unterhaltsam, lustig, verspielt, politisch, rebellisch, verträumt – und eben immer auch Künstler. Hier zehn Tipps, wem man auf der Foto-Sharing-App folgen sollte

Instagram, das ist die neue App für die Menschen, die sich in ihrem Leben hübsch eingerichtet haben. Nach inzwischen fünf Jahren und mit 400 Millionen Nutzern ist das soziale Fotonetzwerk zwar nicht mehr neu, aber das macht nichts, denn in Deutschland ist irgendwie alles Neuland, was mit digitaler Kultur zu tun hat. Und deshalb muss die App von den Wächtern des Tempels der Kunst fleißig verteufelt werden. Das Original, das sich in Museen und auf Auktionen teuer verkaufen lässt, ist mal wieder in Gefahr. Fotografien haben Flachware zu sein, die sich an die Wand hängen lässt.

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Die Monopol-Redaktion

Putzkräfte räumen Installation auf

Achtung, Kunst!

10/28/2015 - 15:11

Zeitgenössische Kunst ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Im italienischen Bozen wurde eine Installation der Künstlerinnen Goldschmied & Chiaris von Putzkräften weggeräumt

Die Installation "Wohin gehen wir heute Abend tanzen?" der italienischen Künstlerinnen Goldschmied & Chiaris besteht aus leeren Champagnerflaschen, Zigarettenstummeln, buntem Konfetti und einer heruntergefallenen Discokugel. Die Arbeit entstand für das Museion in Bolzano und sollte laut Künstlerinnen als Kritik des hemmungslosen Konsums, des Hedonismus und der politischen Korruption der 80er-Jahre verstanden werden. Einige Tage nach der Eröffnung wurde die Installation von Putzkräften für die Überreste einer Party gehalten und in den Müll geworfen.

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Kenny Schachter

Kenny Schachter

Adventures at the London Auctions and FIAC

10/27/2015 - 10:25

The Auctions
Vice Media dropped into my house in London a short while ago to shoot for an upcoming series on the art market that they're in the midst of producing for HBO; I was slated to appear in three episodes. There was a strapping buck of a presenter, a producer, and a handful of tech guys and gals who had just returned from pariah lands such as Iran, North Korea, Somalia, Afghanistan, and Yemen filming renegade pieces with little more than gumption. So obviously, they felt more than qualified to tackle the art market, admittedly having never entered a gallery or auction house. After batting away repeated questions on money laundering, sundry manipulations, and subterfuge, I commented that despite their fishing expedition, art dealing was nothing of the sort; rather, it's a much more mundane, well-trodden, and well-controlled field of commerce like any other. I wasn't asked back, needless to say, but let's see how they slice and dice my comments.

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