Anika Meier

Wegweiser

Künstler in Zeiten von Selfies

04/29/2016 - 16:37

Selfie, Relfie, Face Swap: Die Möglichkeiten des digitalen Selbstporträts sind verwirrend vielfältig. Ein Ratgeber für Künstler

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Anika Meier

Anika Meier über die Relevanz von Kunstblogs

"Blogger sind die wichtigeren Journalisten"

04/20/2016 - 17:43

"Blogger sind die wichtigeren Journalisten", sagte der Bildhauer Erwin Wurm und meinte es vielleicht auch so. Jedenfalls gewährte er einer Runde ausgewählter Kunst- und Lifestyleblogger Zutritt zu seiner zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befindlichen Ausstellung "Bei Mutti" in der Berlinischen Galerie. Der Österreicher hat keinen ausgeprägten Mutterkomplex wie Jonathan Meese. Er freut sich einfach nur bei Mutti in Deutschland zu sein, die ihre Grenzen aufmacht und ihn damit ein offenes Europa kennenlernen lässt, das er als Kind der Nachkriegsgeneration bisher nicht kannte.

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Anika Meier

Über die Bedeutung von Follower-Zahlen

Like mich am Arsch

03/31/2016 - 15:21

Immer mehr Kunstwelt-Akteure benutzen Instagram. Doch lässt sich die Bedeutung eines Künstlers oder Kurators anhand von Follower-Zahlen auf einer kommerziellen Foto-Plattform messen?

Anton Corbijn ist verzweifelt. Vielleicht ist er aber auch einfach nur ein bisschen enttäuscht angesichts der Ankündigung von Instagram, die Sortierreihenfolge der Beiträge werde sich in Zukunft ändern. Das Wort Algorithmus fiel, da ist der Kopf schnell beim Zuckerberg. Und seinem Unternehmen Facebook, zu dem Instagram seit 2012 gehört. Und da Facebook generell schlecht ist, man darf ja nicht einmal irgendwas mit weiblichen Brustwarzen zeigen, ist sicherlich auch schlimm, was Instagram von Facebook übernimmt, in diesem Fall also der Algorithmus.

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Yilmaz Dziewior

Yilmaz Dziewior über soziale Medien

#Museum

03/29/2016 - 17:01

Angela Merkel hat 150.000 Abonnenten auf Instagram. Klaus Biesenbach fast ein Drittel mehr, nämlich 193.000. Immerhin handelt es sich jeweils um die Einwohneranzahl einer mittleren deutschen Großstadt. Dass Merkel weniger als Biesenbach hat, liegt vielleicht auch an der Beschreibungen ihres Instagram Profils: "Einblicke in die politische Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch das Objektiv der offiziellen Fotografen der Bundesregierung." Sexy klingt irgendwie anders. Vielleicht so: "Director, MoMA PS1 & Chief Curator at Large, The Museum of Modern Art, New York."

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Kenny Schachter

Kenny Schachter's Fact & Fiction

Branded Chaos at Art Basel in Hong Kong

03/29/2016 - 15:18

Welcome to Hong Kong, where the bills are stamped with HSBC—one of three commercial banks authorized by the government to issue currency (how annoying is that?)—which is hosting the latest Basel iteration. Soon there will only be Basel fairs, along with Art Central, an Asian-focused event that remains independent, for now. The city feels removed and different, and at eleven to twelve hours from London and sixteen from New York, it's definitely that. There's Healthy Street and Happy Valley and signs not to bring animals, birds, and poultry into the subway, which is always good to know. I also participated in a debate hosted by Intelligence Squared around the idea that money has irreparably soiled art. What will surprise some, I chose to argue against the notion.

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Anika Meier

Schau zu Selbstporträts in Frankfurt

Ein Selfie ist ein Selfie ist ein Selfie

03/29/2016 - 12:57

In einer Ausstellung in der Frankfurter Schirn suchen Künstler nach einer zeitgemäßen Form der Selbstdarstellung

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Marie Kaiser in der Galerie Kwadrat

Was wir essen, zeigt wie viel wir wert sind

03/10/2016 - 16:56

Die Stillleben von Caitlin Levin und Henry Hargreaves setzen uns ganz nüchtern die Ungerechtigkeit der Welt vor.

Sendung hören
 

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Anika Meier

10 Tipps

Museen auf Instagram

02/29/2016 - 18:41

Zehn Museen und Ausstellungshäuser, denen man auf Instagram folgen sollte

Ein Kurator sagte im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor einigen Wochen: "Wir werden ja hier auch für etwas bezahlt. Wir werden nicht dafür bezahlt, dass wir die Jugend bespaßen. Wir werden dafür bezahlt, Bildungsarbeit für nachfolgende Generationen zu leisten." Auf dem Podium in der Staatlichen Kunsthalle ging es um Museen und soziale Medien, es sollte darüber gesprochen werden, wie Bilder in den sozialen Netzwerken verwendet werden und wie das Internet die Funktion des Museums verändert. Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich versuchte auf dem Podium zu vermitteln, dass Museen in den sozialen Medien sogar einen Vorsprung haben müssten, dass sich die Aufgaben des Kurators sogar bis in die sozialen Medien verlängern könnten, da beide, Museum und Kurator, eigentlich schon immer mit Bildern arbeiten.

Die Podiumsdiskussion auf YouTube:

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Kenny Schachter

Kenny Schachter's Fact & Fiction

Why Gstaad Is the Perfect Context for James Franco's "Resort Paintings"

02/22/2016 - 13:32


Hello Magazine, Art World Edition
After my recent article on the art and art scene in St. Moritz, returning with a piece on Gstaad, I am beginning to resemble an upstart art world Taki Theodoracopulos the social swirl chronicler, who happens to reside in Gstaad, the jet-setting abode that has at one point or another been home to Liz Taylor, Sir Roger Moore, Balthus, Roman Polanski, Steve Wynn, George Soros, and loads of others. But when a friend called with similar aged kids and offered—an invite is an invite—I would have been an idiot not to seize such a guesting opportunity in high season and jumped at the chance. Gstaad and St. Moritz, respectively French and German speaking, are poles apart geographically and in other ways.

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Die Monopol-Redaktion

Berlinale-Tagebuch

In der Pause wird gestritten

02/18/2016 - 18:38

Vier, fünf Leute sind wir, eine kleine Gemeinschaft von leicht schläfrigen Filmkritikern, die sich spätmorgens während der Berlinale in einem Café einfinden. Man hat die Neun-Uhr-Presseaufführung der Wettbewerbsschiene gesehen und schiebt sich dann zur mittäglichen Presseaufführung wieder in die Filmabfertigungshalle namens Berlinale-Palast.

Aber zwischendurch der Kaffee. Und immer kleine Auseinandersetzungen. Ob die Performance Jude Laws als genialischer Schriftsteller Thomas Wolfe subtil oder aufgeblasen-theatralisch war ("Genius"). Oder: Was Bjarne Mädel mit Julia Jentsch in "24 Wochen" getrieben hat, war doch kein Analverkehr! Entgegnung: Doch! Astreiner Analverkehr! Oder: Deine oberkritische Art nervt! Antwort: Besser als so eine Filmversteherin wie Katja Nicodemus – die ja immer alles gut findet! Retourkutsche: Hast wohl nicht auf das Berlinale-Ranking im Tagespiegel geguckt, Nicodemus bewertet "Alone in Berlin" mit "sehr schlecht"!!

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Julian Rosefeldt: Manifesto

02/17/2016 - 14:31

Der Hamburger Bahnhof hat Cate Blanchett gleich in zwölffacher Ausführung im Sortiment. Mal als Börsenmaklerin, Punkerin, spießige Mutter oder Obdachloser.

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/julian-rosefeldt--manifesto.html

 

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