Kenny Schachter

Kenny Schachter's Fact & Fiction

On How Art Dealing Has Become Joyless, Boring, and Mean-Spirited

05/28/2015 - 10:22

In order to fund my writing, teaching and amateur art making habits, I am part of a peculiar breed of dealer-to-dealer dealers and we are an idiosyncratic bunch at that. What that actually entails is the buying and selling of art to other like-minded traders thereby avoiding the time-consuming and hapless job of selling to end users, i.e., collectors—whatever that term has come to signify. I relate the capriciousness of some to a punter who walks into a supermarket, bargains down the price of a quart of milk, doesn't pay for eight months then proceeds to return it because it went rancid. Or the market dropped or the couch changed. That should make me some more friends.

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In seinen Instagram-Bildern zeigt sich Richard Prince als genialer Troll

05/27/2015 - 18:50

Was macht das Internet? Das Internet hasst.

Natürlich kann es auch noch viel mehr – es löst Revolten aus, besetzt Diskurse, ist lüstern, drängelt, liebt Katzen, mischt sich ein. Aber oft scheint es, als ob Hass am besten geht, vor allem mit einem guten Troll.

In letzter Zeit hat das Netz jedenfalls mit gründlichem Hass auf die semi-revolutionären, bestechend schlichten, oft obszönen Instagram-Bilder von Richard Prince reagiert (Abbildungen hier). Man hat Prince dafür als Lustgreis, als böse und verkommen, als Perversen beschimpft. Das ist er vielleicht auch – aber dann, mit Verlaub, auf großartige Weise.

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Britta Thies "Translantics" - Episode 2/6

Awkaward

05/26/2015 - 19:17

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Lang Lang im Interview

"Der Hunger nach klassischer Musik ist immer noch da"

05/21/2015 - 11:34

Was hat Sie dazu bewogen, bei 'Ones to Watch' Nachwuchskünstler zu nominieren?

Die nächste Generation von Musikern zu unterstützen, ist sehr wichtig für mich. In der Tat ist die Entwicklung der Nachwuchskünstler eine Art zweite Karriere für mich geworden. Mit meiner Stiftung Lang Lang International Music Foundation entwickeln wir immer wieder neue Programme, um junge klassische Musiker zu unterstützen.

Könnten Sie uns noch einmal erläutern, warum Sie gerade diese beiden Nachwuchskünstler, Alasdair Howell und Buskaid als Ihre 'Ones to Watch' gewählt haben? Wie sind Sie auf sie aufmerksam geworden?

Vor zwei Jahren haben wir das Allianz Junior Music Camp, das jährlich ausgetragen wird, gegründet. Kinder aus der ganzen Welt können sich bewerben und daran teilnehmen. Letztes Jahr war dann Alasdair in Barcelona. Er ist unglaublich talentiert und ich möchte ihm dabei helfen, seine Träume zu erfüllen. Auf Buskaid wurde ich durch das Surfen im Internet aufmerksam und ich dachte mir, dass das eine großartige Initiative sei, auf die man ein Auge werfen sollte.

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Lang Lang, der Superstar der Klassik, und seine Lieblings-Nachwuchsmusiker

05/21/2015 - 10:50

Die klassische Musik befindet sich angeblich in einer Krise. Es werden weniger CDs verkauft, die Umsätze bei Konzerten fallen und das Publikum überaltert – Pessimisten singen schon ein Requiem auf die Klassik. Doch nicht alle sehen die Zukunft für dieses Musik-Genre schwarz. Junge Musikgruppen und herausragende Talente bringen frischen Wind in die vermeintlich verstaubte Klassik. In der Mai-Ausgabe der CNN Kunst- und Kultursendung 'Ones to Watch' geht es um die Nachwuchskünstler in der klassischen Musik, ihre Träume, Ziele und ihren bisherigen Erfolg.

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"Kultur der Affen" im Haus der Kulturen der Welt

05/21/2015 - 10:31

Hast du als Kind am Daumen genuckelt? Klopfst du anderen auf die Schulter? Hast du eine lebenslange Bindung zu deiner Mutter? Entdecke den Affen in dir!

www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/ape-culture-kultur-der-affen.html

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Kenny Schachter

New York Auctions Diary

Big-Game Hunters, Flipping In-N-Outers, and Passionistas

05/19/2015 - 14:17

The megalith known as today’s art market has more personalities than noted 1970s schizophrenic Sybil. A recap of the hyped-up, rocket-fueled auction sales this past week might be better served in the form of an animated cartoon, but here is my attempt.

The trip didn't get off to an auspicious start upon my arrival from London — I passed a prone man with police kneeling on his chest bang in the middle of 6th Avenue, while he screamed at his accuser, “When I get out of jail I will have you killed.”

What a welcoming that might serve to reflect an art world characterized by the big guns — mega-galleries and auction houses — tightening the reins on increasingly disenfranchised, mid-level artists and dealers.

The auctions are like elections held in monster circus tents, where one and all anxiously await the results of the Lib Dems and Tories (Labour didn’t rate a mention after performing so badly earlier this month in the U.K.). Objects are mercilessly traded and re-traded in a dizzying, tail-chasing cycle for ever-increasing profits. Can it or will it persist?

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The rival, mortadella and the thought of love

05/18/2015 - 13:07

Anika Meier

Stephen Shore über Instagram

Ein Filter macht noch kein gutes Foto

05/11/2015 - 15:13

Wie man hört, interessieren sich Fotografen weder für Instagram noch für Handyfotografie. Der Filmemacher Wim Wenders nennt es nicht einmal Fotografie, was er in Mengen an Bildern mit seinem Smartphone produziert. Und Juergen Teller hat zwar inzwischen die "shitty Digitalästhetik" ausprobiert, stört sich aber daran, dass von Allen ständig "jeder Scheiß" fotografiert wird. Was bleibt da noch für Fotografen zu tun?

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Die Monopol-Redaktion

Performance-Jahrmarkt vor der Venedig-Biennale

Fest der Martern

05/10/2015 - 21:56

"Blues Blood Bruises" steht über dem Eingang zum zentralen Pavillon der Venedig-Biennale, aber das eigentliche Fest der Matern wird nur ein paar Meter weiter, außerhalb der Giardini gefeiert: Auf der schönen Viale Giuseppe Garibaldi und am Wasser neben den Luxusyachten liefern sich in der Eröffnungswoche der Kunstschau hartgesottene Performance-Künstler einen regelrechten Wettstreit in Drastik, Ausdruckskraft und Authentizität. Die wenigsten von ihnen leiden im offiziellen Programm der Biennale, sondern legen ohne Auftrag und Honorar ihr Können und Wollen den angereisten Kunstexperten vor die müden Füße.

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Die Monopol-Redaktion

Venedig-Biennale 2015

The last Man on Earth

05/08/2015 - 11:10

Dies sei die Biennale der Postapokalypse, erklärt die geschätzte Kritikerkollegin von Sleek gut gelaunt bei einem abendlichen Empfang: Überall gehe es um Schrecken und Tod. Und der Mensch käme eigentlich nicht mehr vor.

Die Diagnose ist nachvollziehbar: Okwui Enwezors hat die Fassade seines zentralen Pavillon in den Giardini mit schwarz gefärbten Fahnen von Oscar Murillo verhängt, Glenn Ligon löscht an der Fassade die gewohnte Inschrift mit den Neonworten "Blues Blood Bruises" aus, bei den Schweizern löst Pamela Rosenkranz das Humane in einem rosa blubbernden Meer auf, bei den Österreichern räumt Heimo Zobernig gleich alles aus und klotzt einen schwarzen Balken an die Decke – der Mensch hat keinen guten Stand hier.

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