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07/13/2015 - 13:51

Team

07/13/2015 - 13:50

Die Monopol-Redaktion

Juergen Tellers Kimye-Fotos irritieren die Netzgemeinde

07/11/2015 - 23:48

Für das System Magazine fotografierte Juergen Teller den TV-Star Kim Kardashian, ihren Mann Kanye West - und sich selbst

Eine idyllische Landschaft im französischen Château d'Ambleville: Kim Kardashian räkelt sich in fleischfarbener Unterwäsche im Gras, posiert vor einem Erdhügel oder neben einem gelben Traktor. Das Outfit wählte ihr Mann Kanye West; seit einiger Zeit versucht sich der Musiker und Produzent als Teilzeit-Stylist für seine Frau.

Da geht ein Raunen durch das Internet, die Modemagazine finden es "peinlich" und die "hautfarbene Wurst" in dem banalen Setting alles andere als sexy. Verwirrend auch die Selbstporträts von Fotograf Juergen Teller in Unterhose, Wollmütze und roter Daunenjacke, mit Skistöcken watet er durchs Wasser. Der Fotograf aus dem fränkischen Bubenreuth bricht mit seiner Ästhetik erneut unsere Vorstellungen von Glamour. 

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Die Monopol-Redaktion

Malerin des Queen-Geschenks stellt neues Werk vor

Das wird ja immer bunter!

07/10/2015 - 13:35

Das Gastgeschenk der Hamburger Malerin Nicole Leidenfrost an Königin Elisabeth II. sorgte für viel Aufregung: Hat der Queen das Geschenk etwa nicht gefallen? Jetzt stellt die Künstlerin ein neues Werk und ein selbstironisches T-Shirt vor

Während ihres Berlin-Besuches im Juni überreichte Bundespräsident Joachim Gauck Königin Elisabeth II. ein Gemälde als Gastgeschenk: "Pferd in Royalblau" zeigt die Queen als Kind mit Pferd und Vater. Die Malerin, Nicole Leidenfrost aus Hamburg (hier im Interview mit Monopol), sah sich im Anschluss einem großen Presserummel ausgesetzt: Die Reaktionen waren nicht gerade positiv, doch die Künstlerin sah es gelassen.

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Anika Meier

Guerilla-Ausstellung in Berliner Gemäldegalerie

Da steht ein Elefant auf dem Flur

07/09/2015 - 14:00

Was man im digitalen Raum so alles mit Bildern anstellen kann: Zwei Uni-Absolventen schaffen mit einer App eine Guerilla-Ausstellung in der Berliner Gemäldegalerie

Rosa Elefanten bedeuten nichts Gutes. Das musste schon der angetüdelte Dumbo am eigenen Leib erfahren. Gegen Schluckauf hilft nur ein Rüssel voll Wasser, so Dumbos Mäusekumpel Timothy. Wenn das Wasser allerdings stark mit Champagner verdünnt wurde, kann es passieren, dass eine Horde rosa Elefanten mit Pauken und Trompeten aufmarschiert. Als die rosa Elefanten beginnen, sich wie die Karnickel zu vermehren, fragt Timothy dann doch einmal bei Dumbo nach: "Siehst Du, was ich sehe?" Und schon marschiert die Parade weiter.

Wer dieser Tage in der Gemäldegalerie in Berlin einen rosa Elefanten sieht, wird sich nicht weiter darüber wundern. Höchstens über den Erscheinungsort. Denn der farbenfrohe Dickhäuter steht plötzlich mitten im Raum, wenn man das Smartphone mit der geöffneten Augmented-Reality-App "Refrakt" auf den Sündenfall gemalt von Jan Gossaert richtet. Ist der Sündenfall nur eine alkoholbedingte Halluzination?

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Kenny Schachter

Kenny Schachter's Fact & Fiction

Flipper’s Market Is Officially Dead

07/07/2015 - 15:19

The school year for the international art world stretches from Frieze London in early October to the London contemporary auctions, which this year, due to the crowded-out calendar that included the Venice Biennial in addition to Art Basel, pushed the calendar uncomfortably into July.

It's a long year for the art world.

The British summer heat wave, still underway, was not the only drain affecting the mood in the London salesrooms over the past week or two. There were numbers missed, excessive estimates that choked off bids, and a dearth of energy that gave the whole undertaking an underwhelming feel. All in the face of the greatest year in the greatest world art market that ever was. Mmmmmm…

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Friends or Foes

06/30/2015 - 14:24

Anika Meier

Phototriennale in Hamburg

Wer hat Angst vor der Zukunft der Fotografie?

06/26/2015 - 14:41

Zukunftsmodelle der Fotografie im Ausstellungsformat wurden in Hamburg während der Triennale der Photografie schon nach dem Eröffnungswochenende wieder abgebaut. "The Day will come" heißt es – so will es das Konzept des künstlerischen Leiters Krzysztof Candrowicz  – im Titel der sieben Hauptschauen in den Museen. Sowohl um die Zukunft der Fotografie als Medium der Dokumentation und Kommunikation, als auch um die Zukunft als Thema in der Fotografie soll es dieser Tage in Hamburg gehen.

Der zweite Teil des Vorhabens wurde bravourös umgesetzt. Die Zukunft des Menschen aus einer gesellschaftlichen und persönlichen Perspektive dekliniert der New Yorker Fotograf Phillip Toledano in seiner Einzelausstellung "The Day will come When Man falls" im Haus der Photographie durch. Humor, Trauer und Ungewissheit sprechen aus den Bildern und wenigen Worten, in denen er die letzten drei Jahre seines an Demenz erkrankten Vaters festhielt.

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Rick-Owens-Model mit politischer Botschaft

Ein Herz für Merkel

06/25/2015 - 14:59

Christoph Schlingensief meinte es eigentlich nur gut: "Wenn ich sage 'Tötet Helmut Kohl', bewahre ich ihn davor, weil ich das Bild ausspreche", sagte der Regisseur und Künstler, der wegen genau dieser Forderung einst in Kassel festgenommen wurde. Ob das männliche Model, es am Donnerstag auf der Pariser Modewoche nun gut mit Angela Merkel meinte, ist unter dieser Prämisse gar nicht mehr zu beantworten: Bei der Vorstellung der Sommerkollektion 2016 des Designers Rick Owens entfaltete der Mann auf dem Laufsteg ein Stoffbanner, auf dem im Meister-Yoda-Englisch "PLEASE KILL ANGELA MERKEL NOT" stand. Das "NOT" war dabei die meiste Zeit nicht zu sehen.

Rick Owens selbst will von der Aktion seines Models, mit dem er schon jahrelang zusammenarbeitet und das er "Muse" nennt, nichts gewusst haben – er war außer sich vor Wut. Das Model hat sich bislang nicht geäußert. Ging es um ein politisches Statement? Um Deutschlands dominante Rolle in Europa? Um Merkels Style? Oder war es – wie bei Schlingensief – nur als Bannzauber gedacht? Rätselhaft!

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Kenny Schachter

Just Crashed

06/24/2015 - 12:09

About 4 or 5 years ago I bought a work by an emerging artist in Berlin through a friend that was in progress. By the time he finished, the painting was unrecognizable and ultimately scrapped. Every so often I’d ask the dealer for a replacement or something to settle up, and only just a few weeks ago he offered a small Dirk Skreber sculpture which I readily accepted after so long a wait.

Having forgotten completely over course of the last days, it arrived yesterday. Resembling the taxi van I just crashed in, it certainly comes imbued with a new layer of meaning … not necessarily good. But i like it all the same.

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Kenny Schachter

Art Basel 2015

Why Art Basel Left Me Mentally and Physically Damaged

06/24/2015 - 12:03

Art Basel 2015 was a story both thrilling and catastrophic, ending with a real bang. Literally.

The only necessary accessory for a fair besides a fully charged camera phone (they need a booth selling electricity) is plenty of mints. These are manic social gatherings with plenty of chitchat, so no use stinking as many do.

Getting into the door on the first of two VIP openings is like the jostling at a '70s Who concert. Once in, hitting the floor running, it doesn't take long before I have a series of sharp physical reactions in experiencing certain works of art, replete with erect hairs and goose bumps. The effect is often instantaneous, too.

This reminds me of the US Supreme Court definition of hardcore porn in the landmark 1964 case where Justice Potter Stewart said he couldn't describe it in words, "but I know it when I see it."

I saw plenty.

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