Gerichtsverfahren beginnt

Betrugsvorwürfe gegen Kunstsammler

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Ein 48 Jahre alter Kunstsammler muss sich seit Freitag wegen Betrugs in einem besonders schweren Fall vor dem Amtsgericht Osnabrück verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus dem Kreis Osnabrück vor, dass er einen Berater beauftragt hat, ihm den Kauf einer Kunstsammlung zu vermitteln. Das Honorar in Höhe von 208 000 Euro zahlte er aber nicht - und er habe das auch nie beabsichtigt, hieß es in der Anklage.

Der Kaufvertrag über 3,5 Millionen Euro soll zwar abgeschlossen worden sein, nach Auskunft des Sprechers ist die Sammlung allerdings noch nicht bezahlt und auch noch nicht in den Besitz des Käufers übergegangen. Der Prozess soll am 8. Mai fortgesetzt werden.

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