Insolvenzversteigerung

Achenbach-Auktion brachte schon rund 2,3 Millionen Euro

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Bei der Marathonauktion der Kunstwerke des inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach sind in den ersten zwei Tagen bereits rund 2,3 Millionen Euro erzielt worden

Allein am Donnerstag hätten Werke für etwa 1,3 Millionen Euro den Besitzer gewechselt, sagte eine Sprecherin des Auktionshauses Van Ham. Am Vortag war schon mehr als eine Million Euro erzielt worden. Bis Samstag werden in der viertägigen Auktion in Düsseldorf und Köln insgesamt rund 2300 Kunstwerke aus der Insolvenzmasse Achenbachs angeboten.

Einen Bieteransturm lösten am Donnerstag die Affen-Skulpturen des Künstlers Jörg Immendorff aus. Insgesamt wurden in Achenbachs früherer Lagerhalle mehr als 50 Bronze-Affen für rund 814 000 Euro versteigert. Die höchsten Preise von jeweils 46 000 Euro wurden für drei fast zwei Meter hohe Affen erzielt. Der 2007 gestorbene Immendorff war ein enger Freund Achenbachs. Auch Arbeiten von Heinz Mack und Markus Lüpertz waren am Donnerstag gefragt.

Die 120 Glanzstücke aus Achenbachs Bestand werden am Samstag in Köln versteigert. Darunter sind Werke von Gerhard Richter und Gotthard Graubner, Georg Baselitz und Imi Knoebel.

Der prominente Düsseldorfer Kunstberater sitzt seit einem Jahr in Untersuchungshaft. Achenbach ist wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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